Worum geht es im Blogbeitrag?
Fokus: Wie Veränderung realistisch entsteht
(dein bereits versendeter Newsletter)
Kernthemen:
-
Motivation ist kein Dauerzustand
-
Vorsätze scheitern nicht an dir, sondern am Konzept
-
kleine, konkrete, machbare Schritte
-
Gewohnheiten statt Selbstoptimierungsdruck
Warum Neujahrsvorsätze fast immer scheitern – und was wirklich hilft
Der erste Januar –
für viele der Tag der Neujahrsvorsätze.
Und ich war jahrelang Team Neujahrsvorsätze.
Du kennst das vielleicht:
> mehr Sport.
> weniger Zucker.
> besser essen.
> mehr Disziplin.
Große Ziele. Große Motivation.
Dieses Mal schaffe ich es!
Und dann … nach ein paar Tagen: puff. Weg.
Irgendwann war mein ehrlichster Vorsatz:
👉 Ich höre auf, mir Vorsätze zu machen. Ich krieg es sowieso nicht hin.
Der Wendepunkt: zu verstehen, wie Motivation wirklich funktioniert
Der Wendepunkt kam, als ich verstanden habe,
wie Motivation wirklich funktioniert.
Motivation ist kein Dauerzustand.
Sie kommt. Sie geht.
Manchmal trägt sie uns –
und manchmal ist sie einfach nicht da.
Psychologisch gesehen erklärt Motivation,
warum wir ein bestimmtes Verhalten zeigen.
Sie richtet uns auf einen gewünschten Zustand aus:
hin zu etwas Positivem
oder weg von etwas, das wir vermeiden wollen.
Motivation gibt also Richtung.
Aber – und das ist der entscheidende Punkt –
sie trägt uns nicht durch den Alltag.
Und genau da scheitern die meisten Vorsätze.
Was stattdessen hilft: Ziele anders denken
Also habe ich angefangen, meine Ziele anders zu formulieren.
Nicht mehr groß.
Sondern konkret. machbar. alltagstauglich.
Nicht:
❌ Ich mache mehr Sport.
Sondern:
✅ Ich bewege mich täglich mindestens 10 Minuten an der frischen Luft.
Nicht:
❌ Ich sollte öfter ins Fitnessstudio.
Sondern:
✅ Ich gehe mindestens 1x pro Woche.
Und wenn’s gut läuft: 2x.
Kein Perfektionismus.
Kein Alles-oder-nichts.
Sondern: realistisch.
Mein Jahresplan
So sieht mein Plan für dieses Jahr aus, ganz ohne Vorsatzstress:
Mein Jahresplan
-
Jeden Tag mindestens 10 Minuten draußen bewegen
-
Klettern als fester Bestandteil meines Lebens (mindestens 1x im Monat, noch besser 1x die Woche)
-
4 neue Gewohnheiten im Jahr
Ich teile mein Jahr in Quartale.
Ein Quartal = eine Gewohnheit.
👉 Quartal 1:
Ich trinke täglich 2 Liter Wasser.
Drei Monate Zeit. Kein Stress.
Viel Raum zum Ausprobieren, Umsetzen und Etablieren.
Und währenddessen darf ich mir überlegen,
was meine nächste Gewohnheit wird 🙂
Ein Punkt, der mir besonders wichtig ist
Jedes Quartal ein Abenteuer
Kein Luxus.
Kein Fernreise-Zwang.
Ein neuer Ort.
Etwas zum ersten Mal machen.
Oder ein richtig guter Ausflug mit meiner Familie.
Etwas, das hängen bleibt.
Was bleibt: meine wöchentliche Reflexion
Eine Sache bleibt gleich:
meine wöchentliche Reflexion.
-
Was war gut?
-
Was kann weg?
-
Was darf neu dazukommen?
Und ich pimpe sie ein bisschen:
👉 Was war diese Woche gut –
und was war mein eigener Beitrag dazu?
(Positive Psychologie lässt grüßen 💛)
Nicht perfekt.
Manchmal schreibe ich es auf.
Manchmal denke ich beim Spazierengehen darüber nach.
Ganz so, wie es gerade passt.
Aber bewusst.
Ich schaue hin.
Ich justiere nach.
Und vor allem: Es ist umsetzbar.
Und jetzt du
👉 Was wäre ein Ziel,
das du für dich kleiner, klarer und freundlicher formulieren könntest?
Vielleicht ist 2026 nicht das Jahr der großen Vorsätze.
Sondern das Jahr der kleinen, ehrlichen Schritte.
Alles Liebe
Tanja 💛
PS: Wenn du merkst, dass du viel willst,
aber nicht weißt, wie du anfangen sollst –
genau dafür gibt es die LehrKraftPause.
Kein Vorsatz.
Sondern Klarheit.

0 Kommentare